Geschichte der Welt Die Welt vor 600


Akira Iriye, Jürgen Osterhammel & Hans-Joachim Gehrke - September 19, 2017

Geschichte der Welt Die Welt vor 600 Buch-CoverVon der Altsteinzeit bis zur Spätantike reicht das große Panorama, das im ersten Band der Geschichte der Welt entworfen wird – eine grandiose Darstellung von mehr als 2,7 Millionen Jahren Kultur- und Ereignisgeschichte der Menschheit. Sie reicht von den Anfängen der Menschwerdung über den Beginn des Ackerbaus, das Aufblühen der frühen Hochkulturen bis zur Epoche der griechisch-römischen Welt und dem Ende der Gupta-Zeit in Indien, dem Niedergang der Sui-Dynastie in China und dem Aufkommen des Islam. Dieser Band über ferne Zeiten und alte Kulturen der Menschheit liefert den Schlüssel zum Verständnis auch jüngerer Epochen, wurden sie doch nachhaltig von Kulturen geprägt, die bereits untergegangen waren, lange bevor die Schrift erfunden wurde. Die meisterhafte Beschreibung der frühen Zivilisationen erhellt gleichermaßen das schriftlose Dunkel der Frühgeschichte wie den kulturellen Reichtum des Alten Orients, Ägyptens und der Klassischen Antike, aber auch der indischen und ostasiatischen Staatenwelt. Alle Beiträge sind großzügig mit Karten, Plänen, Abbildungen und Zeittafeln ausgestattet. Mit Beiträgen von Hans-Joachim Gehrke, Mark Edward Lewis (übersetzt von Andreas Wirthensohn), Axel Michaels, Hermann Parzinger und Karen Radner

Gewalt


Steven Pinker - October 24, 2011

Gewalt Buch-CoverDie Geschichte der Menschheit – eine ewige Abfolge von Krieg, Genozid, Mord, Folter und Vergewaltigung. Und es wird immer schlimmer. Aber ist das richtig? In einem wahren Opus Magnum, einer groß angelegten Gesamtgeschichte unserer Zivilisation, untersucht der weltbekannte Evolutionspsychologe Steven Pinker die Entwicklung der Gewalt von der Urzeit bis heute und in allen ihren individuellen und kollektiven Formen, vom Verprügeln der Ehefrau bis zum geplanten Völkermord. Unter Rückgriff auf eine Fülle von wissenschaftlichen Belegen aus den unterschiedlichsten Disziplinen beweist er zunächst, dass die Gewalt im Laufe der Geschichte stetig abgenommen hat und wir heute in der friedlichsten Epoche der Menschheit leben. Diese verblüffende Tatsache verlangt nach einer Erklärung: Pinker schält in seiner Analyse sechs Entwicklungen heraus, die diesen Trend begünstigt haben, untersucht die Psychologie der Gewalt auf fünf innere Dämonen, die Gewaltausübung begünstigen, benennt vier Eigenschaften des Menschen, die den inneren Dämonen entgegenarbeiten und isoliert schließlich fünf historische Kräfte, die uns heute in der friedlichsten Zeit seit jeher leben lassen. Pinkers Darstellung revolutioniert den Blick auf die Welt und uns Menschen. Und sie macht Hoffnung und Mut. »Pinkers Studie ist eine leidenschaftliche Antithese zum verbreiteten Kulturpessimismus und dem Gefühl des moralischen Untergangs der Moderne.« Der Spiegel »Steven Pinker ist ein Top-Autor und verdient all die Superlative, mit denen man ihn überhäuft« New York Times» Die Argumente von Steven Pinker haben Gewicht […]. Die Chance, heute Opfer von Gewalt zu werden, ist viel geringer als zu jeder anderen Zeit. Das ist eine spannende Nachricht, die konträr zur öffentlichen Wahrnehmung ist." Deutschlandfunk »Steven Pinker ist ein intellektueller Rockstar« The Guardian »Der Evolutionspsychologe Steven Pinker gilt als wichtigster Intellektueller« Süddeutsche Zeitung »Verflucht überzeugend« Hamburger Abendblatt

Genozid


Norman Naimark - May 9, 2018

Genozid Buch-CoverGenozid oder Völkermord ist das schlimmste aller Verbrechen im Völkerstrafrecht, im Englischen deshalb auch als 'crime of crimes' bezeichnet. Gemeint ist der Versuch, nationale, ethnische, religiöse oder eben auch politische und soziale Gruppen ganz oder teilweise auszulöschen. Ausgehend von der UN-Definition des Völkermords von 1948 untersucht Norman M. Naimark die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Genozids von den Anfängen bis heute. Er zeigt, wie sich der Genozid in verschiedenen Zeiten unterschied, macht aber ebenso dessen Kontinuität in seiner mörderischen Dynamik über Epochen und Kontinente hinweg deutlich. Eindrücklich stellt er sowohl den Holocaust oder den Völkermord an den Armeniern, die Massaker in Ruanda oder Srebrenica in den jeweiligen historischen Zusammenhang. Er bezieht aber auch den Völkermord von Siedlern und Kolonialisten mit ein und zeigt, wie die Auslöschung der indigenen Bevölkerung in Afrika oder Amerika jüngste historische Entwicklungen beeinflusst.

Club of Rome. Die Grenzen des Wachstums


Michael André Ankermüller - March 10, 2014

Club of Rome. Die Grenzen des Wachstums Buch-CoverEgal wo man auch hinschauen mag, in unserer Gesellschaft wächst der Druck der nationalen und weltweiten Probleme. Hungersnot und Armut in der ''dritten Welt''. Überschwemmungen und Umweltkatastrophen in Australien und Pakistan. Ölknappheit durch Aufstände in den arabischen Ländern. Politische Umwälzungen in Lybien, Tunesien und Ägypten. Das verheerende Erdbeben in Japan und der Atomgau. Die ansteigende Arbeitslosigkeit und der damit verbundene Rückgang von Ausbildungsverträgen. Außerdem die erneute hohe Staatsverschuldung in Deutschland. Ganz egal wo, überall nur Probleme und pessimistische Aussichten für unsere Zukunft! Auch bereits vor knapp vierzig Jahren standen derartige Probleme wie Umweltverschmutzung, Ressourcenknappheit, Bevölkerungsexplosion und Nahrungsmittelproduktion, die uns heutzutage vielleicht noch mehr als damals beschäftigen, ganz weit oben auf der Tagesordnung. Dieser Problematik näherte sich der Club of Rome mit seinem Weltmodell und der Meadowsschen Studie von 1972. Sein Anliegen war es, die grundlegende Überzeugung der Bevölkerung von der Illusion einer unendlichen Welt zu entschärfen. Geboren am 05.09.1988 in Augsburg, aufgewachsen zwischen München und Augsburg 2008: Abitur am Rhabanus Maurus Gymnasium in St. Ottilien 2012: Bachelor of Arts (Germanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften) an der Universität Augsburg (Abschlussnote: Gut) Voraussichtlich 2015: Abschluss Master of Arts (Kultur und Medien) an der KU Eichstätt - Ingolstadt Erasmusstipendium WS 2014 / 2015 Master of Arts (Medien, Kommunikation und Kultur) an der Alpen Adria Universität Klagenfurt

»Mich hat Auschwitz nie verlassen«


Susanne Beyer & Martin Doerry - September 21, 2015

»Mich hat Auschwitz nie verlassen« Buch-CoverDie letzten Zeugen von Auschwitz Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz. Mehr als eine Million Menschen waren hier von den Nationalsozialisten ermordet worden; nur wenige Gefangene kamen mit dem Leben davon. Diejenigen, die die Lagerhaft überlebten, konnten oder wollten in den Jahren nach der Befreiung meist nicht über ihre Erlebnisse sprechen. Sie fühlten sich außer Stande, über die Exzesse der Entwürdigung, die sie in Auschwitz erfahren mussten, zu reden, oder sie fanden für ihre Erinnerungen kein Gehör. Weltweit haben SPIEGEL-Redakteure und -Mitarbeiter nun ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers besucht und befragt, Susanne Beyer und Martin Doerry haben diese Berichte in einem Buch zusammengestellt. Die beeindruckenden Schilderungen der letzten überlebenden Zeugen von Auschwitz werden reich bebildert mit Porträts, die die Fotografen Sara Lewkowicz und Dmitrij Leltschuk für diesen Band anfertigten

Das Mittelalter


Johann Eisenmann - November 21, 2014

Das Mittelalter Buch-CoverDer Gottesstaat auf Erden ist die Vision, die sich durch das gesamte Mittelalter zieht, vom Untergang des Weströmischen Reiches der Antike bis zum Beginn der Neuzeit mit ihren großen Entdeckungen und der Reformation. Rom, die Weltmacht der Antike, ist zerfallen. Hunnensturm und Völkerwanderung legen Europa in Trümmer. Aus Schutt und Asche erwächst eine neue Kultur – das Mittelalter. Karl der Große vereinigt konsequent die Welt des Glaubens mit der Macht des Staates und verwirklicht die Vision vom Gottesstaat auf Erden. Doch Papst und Kaiser sind sich uneinig, wer von beiden die „Vertretung Gottes auf Erden“ übernehmen soll – ein Kräftemessen über Jahrhunderte. Während das Reich der Franken nach Karl dem Großen wieder zerfallen ist, kann die römische Kirche ihre Macht behaupten. Sie krönt und weiht den Herrscher über die Christenheit. Doch nicht jeder Kaiser ist gewillt, dem Papst in Rom die Füße zu küssen und nicht jeder Christ beugt sich den Glaubensdogmen. Feuer und Schwert, heilige Inquisition und Kreuzzüge sind die Mittel der Kirche, mit denen sie dem Unglauben entgegentritt. Mystische Ekstase, zügelloser Machthunger, Teufel und Heilige prägen das Bild Europas im hohen Mittelalter. Doch daneben keimen neue Erkenntnisse auf. Renaissance und wissenschaftlicher Aufbruch in die Neuzeit kündigen sich an – und die Reformation erschüttert die Grundfeste der Kirche.

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