Tonale Reimkunst der Hausa, Luba und Lamang


Thorsten Doß - July 13, 2005

Tonale Reimkunst der Hausa, Luba und Lamang Buch-CoverStudienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Afrikawissenschaften, Note: keine, Universität Leipzig (Afrikanistik), Veranstaltung: Sprachkunst und Oraturen in Afrika, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich tonale Parallelen in Sprichwörtern dreier afrikanischer Sprachen aufzeigen. Diese Parallelen bilden für den Sprecher und den Hörer eines solchen Sprichwortes eine bestimmte Struktur, den Rhythmus. Dieser Rhythmus wiederholt sich innerhalb des Sprichwortes oder er variiert darin. Die Kriterien, die diesen Variationen zugrunde liegen, sollen in dieser Arbeit als tonale Phänomene bezeichnet werden. Die Sprichwörter, auf die ich mich in dieser Arbeit beziehe, stammen aus dem reichen Sprichwortschatz der Hausa, Luba und Lamang. H.I. Weier bearbeitete in seinen Werken ''Tonrelationen in Luba-Sprichwörtern'' ( Weier 1992/1 ) und ''Luba - Sprichwörter'' ( Weier 1992/2 ) rund 2000 Sprichwörter und legte viele stilistische Kategorien zur Erfassung tonaler Reime darin fest. E.Wolff beschäftigte sich auf dieser Ebene vor allem mit den tschadischen Sprachen Hausa ( Wolff 1998 ) und Lamang ( Wolff 1980 ). Auch er strukturierte darin Sprichwörter nach ihren tonalen Kategorien und bewies somit die Besonderheit, die Tonparallelen besitzen können. Ziel der Arbeit ist eine Kurzdarstellung eines im Sommersemester 2004 vorgetragenen Referates an der Universität Leipzig über verwendete Sprachkünste bei Sprichwörtern. Das Vermitteln der benutzten Kriterien zur Weiterverwendung bei der Bearbeitung von Sprichwörtern anderer Sprachen und eine Darstellung der Tonreimrelationen anhand von Beispielen in den bereits erwähnten drei afrikanischen Sprachen soll auch ein Teil dieser Arbeit sein.

Frauen, die Geschichte schrieben - Band IV


Honoré de Balzac, Stefan Zweig & Gertrude Aretz - October 1, 2014

Frauen, die Geschichte schrieben - Band IV Buch-CoverWieder haben namhafte Schriftsteller zur Feder gegriffen und Frauen porträtiert, die die Geschichte prägten. Katharina von Medici von Honoré de Balzac: Katerina Maria Romula de' Medici (* 13. April 1519 in Florenz; † 5. Januar 1589 in Blois) war Prinzessin von Urbino und entstammte der einflussreichen florentinischen Familie der Medici. Sie war durch Heirat mit Heinrich II. ab 1547 Königin von Frankreich und später auch Regentin für ihre minderjährigen Söhne. Maria Stuart von Stefan Zweig: Maria Stuart (* 8. Dezember 1542 in Linlithgow Palace; † 8. Februarjul./ 18. Februar 1587greg. in Fotheringhay Castle), geboren als Mary Stewart, war vom 14. Dezember 1542 bis zum 24. Juli 1567 als Maria I. Königin von Schottland sowie durch ihre Ehe mit Franz II. von 1559 bis 1560 auch Königin von Frankreich, sie entstammte dem Haus Stuart. Letizia Bonaparte von Getrude Aretz: Letizia Bonaparte, die bestimmt war, einem Geschlecht von Fürsten das Leben zu geben, ist in allen Lebenslagen, selbst auf der höchsten Stufe des Glanzes, immer dieselbe geblieben. Sie ist von den Geschichtsschreibern meist stiefmütterlich behandelt worden Juliette Récamier von Gertrude Aretz: Jeanne Françoise Julie Adélaïde Bernard, besser bekannt als Juliette Récamier (* 4. Dezember 1777 in Lyon; † 11. Mai 1849 in Paris) war eine französische Salonière. Germaine von Staël-Holstein von Gertrude Aretz: Baronin Anne Louise Germaine de Staël-Holstein bzw. Madame de Staël (* 22. April 1766 in Paris; † 14. Juli 1817 in Paris), war eine französische Schriftstellerin. Sie gilt zugleich als Vorläuferin der Literatursoziologie und der vergleichenden Literaturwissenschaft. Lola Montez von Gertrude Aretz: Elizabeth Rosanna Gilbert, bekannt als Lola Montez (* 17. Februar 1821 in Grange, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland; † 17. Januar 1861 in New York) war eine irische Tänzerin und eine Geliebte König Ludwigs I. von Bayern, der sie 1847 zur Gräfin Marie von Landsfeld erhob.

Der Vietnam-Krieg


Robert Sasse, Yannick Esters & Daniela Nelz - October 11, 2016

Der Vietnam-Krieg Buch-CoverEr war der längste Konflikt des 20. Jahrhunderts: der Vietnamkrieg. Dieser Krieg hat Hunderttausende von Opfern gefordert, die amerikanische Nation gespalten und der Supermacht USA die erste Niederlage ihrer Geschichte bereitet. Doch wie konnte es zu diesem Krieg kommen, der heute oft als unnötig, gar sinnlos bezeichnet wird? Warum mussten so unglaublich viele Menschen ihr Leben dafür hingeben? In diesem eBook erfahren Sie die wichtigsten Hintergründe zu den Ursachen und dem Verlauf des Krieges.

Römische Geschichte


Theodor Mommsen - October 19, 2015

Römische Geschichte Buch-Cover* Mit Kartenmaterial / 3610 Seiten * Auch heu noch – mehr als hundert Jahre nach seiner Entstehung – gilt es als wichtiges Lehrbuch der historischen Wissenschaften. Es schildert die Geschichte Roms bis zum Ende der römischen Republik und der Herrschaft Caesars. Das Werk ist ein literarisches wie wissenschaftliches Meisterwerk, das noch immer höchste Autorität genießt. Die Gediegenheit der Kenntnisse, die Sicherheit des Urteils, Passion und suggestiver Stil des Autors haben bewirkt, dass diese Darstellung nichts von ihrem Glanz, ihrem künstlerischen und wissenschaftlichen Rang verloren hat. Die ›Römische Geschichte‹ ist und bleibt ein Höhepunkt unserer Geschichtsschreibung. 1. Auflage (Vollständig, überarbeitet, kommentiert) Umfang: 3610 Buchseiten bzw. 3995 Normseiten Null Papier Verlag

Goodbye DDR


Guido Knopp - November 5, 2013

Goodbye DDR Buch-CoverAbschied vom Klischee - vier Jahrzehnte DDR. Anderthalb Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist »Ostalgie« immer noch in. Guido Knopp setzt dagegen ein differenziertes Bild des »anderen Deutschland«. Anhand von exponierten und bisher unbekannten DDR-Lebensläufen werden die Widersprüche einer Gesellschaft sichtbar, in der ausgeprägte Solidarität neben Stasiterror, Einordnung neben Widerstand, Alltagspragmatismus neben bitter enttäuschtem Idealismus standen. Im Psychogramm von Walter Ulbricht werden die ersten beiden Jahrzehnte der DDR lebendig, als sich nach dem Untergang der Nazi-Diktatur anfangs die Hoffnung Tausender mit dem »besseren Deutschland« im Osten verbunden hatte. Doch spätestens am 17. Juni 1953 entpuppte sich das DDR-Regime als lupenreine Diktatur von Moskaus Gnaden. Der kalte Bürokrat Erich Mielke saß 30 Jahre im Zentrum des Überwachungsstaates. Abertausende »Informelle Mitarbeiter« waren an erschütternden Denunziationen ebenso beteiligt wie an dem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Stasi und Regimegegnern. An Mielkes Seite operierte gewitzt der Geheimdienstchef Markus Wolf, der sich zur Wende als Anhänger Gorbatschows outete. Die Eisprinzessin Kati Witt stand für den schönen Schein der Sportlernation DDR. Doch deren Inszenierungen konnten ebenso wenig wie der legendäre Trabi oder Rotkäppchen-Sekt über den maroden Zustand von Wirtschaft und Gesellschaft hinwegtäuschen. In den 80er Jahren konnte Erich Honecker das sinkende Schiff nur noch mühsam auf Kurs halten - bis zu jenen Tagen im Herbst 1989, als das Volk sich seiner Regierenden entledigte. Eine nachdenklich stimmende Dokumentation über vier Jahrzehnte DDR. Schicksale, Alltag, Zeitgeist - fern von westlicher Selbstgefälligkeit und östlicher Nostalgie. Das Begleitbuch zur gleichnamigen Fernsehserie im ZDF.

Religion und Mythologie der Germanen


Rudolf Simek - January 1, 2015

Religion und Mythologie der Germanen Buch-CoverRudolf Simek bietet anhand von archäologischen Funden und authentischen Quellen eine umfassende Darstellung der vielfältigen Erscheinungsformen der religiösen Welt der Germanen. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Kultpraktiken, über die jüngere Forschungen sehr genauen Aufschluss geben können. Der Autor zeichnet nach, wie sich die mythologische Götterwelt von der Eiszeit bis zur Wikingerzeit von numinosen Mächten an Flüssen oder Sümpfen zu einem komplexen Götterpantheon entwickelte. Der Magie ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Sehr anschaulich zeigt Simek, welche Praktiken und mythologischen Wesen die Christianisierung überdauert haben und bis heute in vielen Formen der Volksreligiosität weiterleben. Dabei verdeutlicht er, wie und warum das Christentum an bestimmte religiöse Vorstellungen der Germanen anknüpfte.